Flughafen München GmbH

1001 - 5000 Mitarbeiter

Highlights:

  • Es gibt eine verbindliche und allgemeingültige Richtlinien für eine umweltgerechte Beschaffung von Büroartikeln.
  • Mitarbeiter werden regelmäßig auf Themen des Umweltschutzes im Büro hingewiesen.
  • Einsatz von Geräten mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel".
  • Einkauf von EDV-Geräten mit einem geringen Energieverbrauch
  • Duplex-Funktion für beidseitiges Kopieren/Drucken voreingestellt
  • Verwendung von 100% Recyclingpapier, das mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" ausgezeichnet ist
  • Modularer Aufbau der Büromöbel mit Erweiterungsfähigkeit
  • Abgabe ausgedienter Bürogeräte an Zweitnutzer


Teilnahme am Umweltpakt Bayern seit 2000.
Umweltmanagementsysteme nach EMAS und ISO 14001 seit 2005.
Teilnahme an ACA (Airport Carbon Accreditation) seit 2010 (Level 3, Optimisation)
Freiwilliges Schutzprogramm: Klimaneutrales Wachstum bis 2020 (eingehalten)
Freiwilliges Schutzprogramm: CO₂-Neutralität bis 2030:

Bis zum Jahr 2030 soll der Airport, was die von ihm beeinflussbaren Emissionen anbelangt, komplett CO2-neutral betrieben werden – als erster deutscher Flughafen überhaupt. Dazu will der Flughafen München Konzern die ihm direkt zurechenbaren Treibhausgasemissionen durch eine breite Palette technischer Maßnahmen um mindestens 60 Prozent senken. Die restlichen 40 Prozent werden durch Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen, vorzugsweise in der Region. Dieses vom Aufsichtsrat im Dezember 2016 beschlossene Klimaziel ist noch einmal deutlich ambitionierter als das bisher angestrebte CO2-neutrale Wachstum bis 2020. Dafür investiert die Flughafen München GmbH mit 150 Millionen Euro bis 2030 quasi einen kompletten Jahresgewinn.

Ein wichtiger Bestandteil der Klimaschutzstrategie sind die circa 30 Millionen Euro teuren Pre-Conditioned-Air-Anlagen (PCA-Anlagen). Diese Technik versorgt seit Herbst 2016 Flugzeuge auf den gebäudenahen Parkpositionen mit vorklimatisierter Luft. Damit erübrigt sich der Betrieb der sogenannten Hilfsturbinen (APU) der Flugzeuge, die für erhebliche Emissionen von Lärm, CO2 und anderen Luftschadstoffen verantwortlich sind. 2017 wurden die Einsatzzeiten der PCA-Anlagen kontinuierlich erhöht, was zu einer Vermeidung von rund 12.100 Tonnen CO2 im Vergleich zu den Hilfsturbinen führte. Das ist drei Mal so viel wie 2016. Die Einsatzzeiten und die damit verbundenen Einsparungen sollen 2018 weiter gesteigert werden.

Die Beschaffungsrichtlinien werden im Rahmen der UMS-Zertifizierungen regelmäßig mit der Einkaufsabteilung aktualisiert und angepasst. Lebenszykluskosten, nachhaltige Beschaffung, lokale Beschaffung und Fairer Handel sind dabei wichtige Themenblöcke. Wichtig sind dabei auch nachweisbare Zertifizierungen von Lieferanten nach Umwelt-und Nachhaltigkeitskriterien.





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