Alnatura Produktions- und Handels GmbH

Mitarbeiter

Highlights:

  • Es gibt eine verbindliche und allgemeingültige Richtlinien für eine umweltgerechte Beschaffung von Büroartikeln.
  • Mitarbeiter werden regelmäßig auf Themen des Umweltschutzes im Büro hingewiesen.
  • Einsatz von Geräten mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel".
  • Einkauf von EDV-Geräten mit einem geringen Energieverbrauch
  • Duplex-Funktion für beidseitiges Kopieren/Drucken voreingestellt
  • Verwendung von 100% Recyclingpapier, das mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" ausgezeichnet ist
  • Modularer Aufbau der Büromöbel mit Erweiterungsfähigkeit
  • Regelmäßige Schulung der Reinigungskräfte zum Thema Umweltschutz
  • Abgabe ausgedienter Bürogeräte an Zweitnutzer


Der Anfang 2019 fertiggestellte Alnatura Campus, der die Alnatura Arbeitswelt sowie ein großes Außengelände umfasst, folgt einem ganzheitlich nachhaltigen Ansatz. Mit 13.500 qm Geschossfläche ist die Arbeitswelt das europaweit größte Bürogebäude aus Lehm. Weltweit erstmals wurde in einer innovativen Stampflehmfassade eine geothermische Wandheizung verlegt. Weitere Wandbestandteile sind Lavaschotter aus der Eifel und recyceltes Material aus dem Tunnelaushub von Stuttgart 21. Auf eine Klimaanlage kann dank eines Erdkanals verzichtet werden, der vortemperierte Frischluft aus dem angrenzenden Wald ins Gebäude leitet. Photovoltaik- und Geothermie-Anlagen versorgen das Gebäude mit Strom und Wärme. Wasser für die Toilettenspülung und die Außenanlagen wird durch eine unterirdische Zisterne bereitgestellt. Die Bürolandschaft für 420 Mitarbeitende prägen ein Open-Space Konzept sowie Zonen für unterschiedliche Tätigkeiten wie Telefonate, Stillarbeit oder Besprechungen (Citizen Office). Eine schallwirksame Holzlamellendecke überspannt das Atrium sowie die Büroflächen, was den Geräuschpegel im Gebäude trotz offener Gestaltung niedrig hält.

Ein 55 Hektar großes ehemaliges Militärgelände umgibt die Alnatura Arbeitswelt. Der parkartige Erlebnisgarten steht ganzjährig nicht nur Mitarbeitenden, sondern auch interessierten Besucher/-innen aus der Umgebung offen. In einer Lehrküche werden vielfältige Seminare zum Mitmachen angeboten, vorbepflanzte Gemüsegärten können gepachtet und selbst bewirtschaftet werden.

Abgerundet wird das Nachhaltigkeitskonzept des Alnatura Campus durch vielfältige Mobilitätsangebote: eine eigens eingerichtete Bushaltestelle gewährleistet eine gute öffentliche Verkehrsanbindung, außerdem wurden auf dem Gelände eine Call a Bike- sowie eine Carsharing-Station eingerichtet. Ein abschließbares Radhaus bietet Platz für 155 Fahrräder sowie eine Fahrradreparaturstation.

Im Büro selbst erarbeiteten wir bereits 2012 allgemein gültige Regeln und Ziele für Büromaterialien: seitdem bestellen die für den Einkauf von Utensilien wie Papier, Klebstoffe und Ordnungshilfen verantwortlichen Mitarbeiterinnen fast ausschließlich bei der memo AG, einem nachhaltigen Versandhandel für Büro- und Schulbedarf. Die bei memo angebotenen Produkte werden vor der Aufnahme ins Sortiment hinsichtlich ökologischer, sozialer, ökonomischer und qualitativer Kriterien geprüft; viele tragen anerkannte Umweltzeichen und Labels wie den Blauen Engel, FSC oder Nordic Swan.

Als Unternehmen der Bio-Lebensmittelbranche legen wir einen weiteren Schwerpunkt auf den ausschließlichen Bezug von biologisch erzeugten Lebensmitteln – von Obst, welches kostenlos für die Mitarbeitenden in der Teeküche bereitgestellt wird, über Tee, Milch und Kaffee bis hin zu Gebäck und Saft für die Verpflegung externer Gäste bei Sitzungen. Auch das Restaurant „tibits“ im Erdgeschoss unseres Bürogebäudes, das sowohl für Mitarbeitende wie auch für Gäste geöffnet hat, verarbeitet zu mehr als 90 Prozent Bio-Lebensmittel und –Getränke. Herkömmliche Wasserflaschen gibt es keine: stattdessen verfügt jeder Mitarbeitende über eine eigene Trinkflasche aus Glas, die über fest installierte Wasserspender für Trinkwasser mit und ohne Kohlensäure in den Teeküchen mit Wasser befüllt werden.

Ein großer Hebel in unserer Tätigkeit im Büro ist darüber hinaus die konsequente Nutzung von Recyclingpapier und die Reduzierung unseres Papierverbrauchs. So wurden im Bereich Expansion und Immobilien 50 Regalmeter (entspricht rund 700 Ordnern) Akten eingescannt. Mietvertragsunterlagen, der Schriftverkehr mit Architekten und Vermietern, Rechnungen sowie Wartungs- und Reinigungsverträge verschwanden ab Dezember 2015 aus den Regalen und sind seitdem digital abgelegt. Das im Büro eingesetzte Druckerpapier ist zu rund 80 Prozent Recyclingpapier, ausgezeichnet mit dem Blauen Engel. Ebenso wie der beidseitige Druck ist es an allen Druckern als Standard eingestellt.





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