Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

501 - 1000 Mitarbeiter

Highlights:

  • Mitarbeiter werden regelmäßig auf Themen des Umweltschutzes im Büro hingewiesen.
  • Einkauf von EDV-Geräten mit einem geringen Energieverbrauch
  • Duplex-Funktion für beidseitiges Kopieren/Drucken voreingestellt
  • Verwendung von 100% Recyclingpapier, das mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" ausgezeichnet ist
  • Modularer Aufbau der Büromöbel mit Erweiterungsfähigkeit
  • Regelmäßige Schulung der Reinigungskräfte zum Thema Umweltschutz


Das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung will mit seiner Arbeit zu einer gerechten Gesellschaft und einer nachhaltigen Entwicklung bei uns und weltweit beitragen. Aktuelle Beispiele dafür sind:

1) In seiner neuen Strategie 2016-2020 gab sich Brot für die Welt als Oberziel 1: “Arme stärken – Frieden fördern – Schöpfung bewahren“ und konkretisierte dies mit: “Eine sozial-ökologische Transformation anstoßen, um Armut zu überwinden, Ungleichheit zu reduzieren und Schöpfung zu bewahren“.
2) Mit dem Projekt „Zukunftsfähiges Wirtschaften“ setzt sich Brot für die Welt dafür ein, dass Kirchen ökofaire Impulse in der Gesellschaft setzen und zu mehr Gerechtigkeit aufrufen (vgl.: www.zu-wi.de).
3) Mit dem Projekt „Ethisches Investment“ hat das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung für das Finanzanlagenmanagement Ausschlusskriterien und Positivkriterien für Staaten, Unternehmen, Banken und supranationale Organisationen entwickelt. Diese Anlagekriterien orientieren sich an den Werten der ökumenischen Bewegung: Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung (vgl.: www.brot-fuer-die-welt.de/ueber-uns/transparenz/finanzanlagen).
4)Seit 2013 gibt es im Werk eine Bienen AG und unterstützt die Ziele von "Berlin summt"

Ökofaire Beschaffungsrichtlinie des EWDE
Mit einer ökofairen Beschaffungsrichtlinie leistet das EWDE seinen Beitrag sowohl für eine nachhaltige Entwicklung als auch für die Glaubwürdigkeit und Verantwortung als kirchliches Entwicklungswerk. Sie richtet sich nach ökologischen und sozialen Standards und Kriterien, um durch das eigene Wirtschaften zur Bewahrung der Schöpfung und zu mehr Gerechtigkeit und Armutsminderung beizutragen:
• Produkte mit Umweltzeichen (z.B. Blauer Engel)
• Produkte aus Fairem Handel (z.B. mit Fairtrade-Siegel)
• saisonale und regionale Produkte (Kantine und Catering)
• sicherheitsgerechte und gesundheitlich unbedenkliche Produkte
• Produkte, die Menschenrechte und ILO-Kernarbeitsnormen in der Zulieferkette gewährleisten
• langlebige, reparaturfreundliche und energiesparsame Produkte
• Recyclingprodukte und leicht entsorgbare Produkte
• Produkte mit optimaler Nachfüllbarkeit (z.B. Tintendrucker mit Einzelfarbtanks)
• Produkte, die bei Verpackung und Transport umwelteffizient sind
• keine gentechnisch veränderten Produkte.

Beim Kauf von Produkten aus dem Ausland wird sichergestellt, dass bei der Herstellung anerkannte Sozial- und Umweltstandards berücksichtigt wurden. Dies ist durch Zertifizierung einer unabhängigen Organisation oder eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung nachzuweisen.

Zudem finden im EWDE Beschaffungswesen grundsätzlich nur Produkte Berücksichtigung, die durch die Zertifizierung einer unabhängigen Organisation oder eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung nachweisen, dass sie nach den Kernarbeitsnormen der International Labor Organization (ILO) hergestellt wurden. Diese schließen u.a. ausbeuterische Kinderarbeit aus. Auch beim Kauf von Produkten, die im Inland hergestellt wurden und bei Dienstleistungen ist darauf zu achten, dass Tariftreue gewährleistet ist und verantwortungsvolle Arbeitsbedingungen im Sinne der Corporate Social Responsibility des Produzenten bzw. des Dienstleisters vorhanden sind.
Es werden Produkte gekauft, die energieeffizient, wassersparend sowie strahlungs- und schadstoffarm sind. Beim Catering des EWDE werden bevorzugt Optionen ohne tierische Produkte gewählt. Tierische Produkte stammen aus zertifiziertem ökologischem Landbau. Produkte der GEPA werden bei passender Eignung bevorzugt.

Sollte es zu Zielkonflikten zwischen kurzfristiger Kostenstruktur und den ökologischen und sozialen Wirkungen kommen, erlaubt es die Beschaffungsrichtlinie des EWDE vom preisgünstigsten, bedingungsgemäßen Angebot abzuweichen, wenn dies durch ökologische, soziale und ethische Gesichtspunkte zu begründen ist.
(vgl.: www.brot-fuer-die-welt.de/fileadmin/mediapool/2_Downloads/Ueber-uns/Beschaffungsrichtlinie_EWDE_Okt_2013.pdf)
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Einige exemplarische ökofaire Neuerungen im EWDE seit 2014 zeigen folgende Bilder:
1)Ein Lastenfahrrad mit Elektromotor ergänzt seit 2016 die drei zur Verfügung stehenden Dienstfahrräder. Das Lastenfahrrad ist v.a. für das Archiv und den Transport von Akten vom und zum Außenmagazin, der bisher dahin dem Auto gemacht wurde. Aber auch alle weiteren Mitarbeiter können das Lastenfahrrad nutzen.
2)Ein Hybrid PKW ersetzt den Diesel-Dienstwagen des Vorstands. Zusammen mit dem Lastenfahrrad soll der Gesamttreibstoffverbrauch der Dienstfahrzeuge 2016/17 im Vergleich zu 2014/15 um 12% gesenkt werden.
3)Mehr Stellplätze für sperrige Fahrräder (z.B. mit Kindersitz, Sondermaßen oder großen Körben) durch neue Fahrradbügel ergänzen die Doppelstockparker in der Tiefgarage. Insgesamt stehen den MitarbeiterInnen im EWDE über 180 Fahrradstellplätze zur Verfügung.
4)Eine ehrenamtliche Garten-AG bepflanzt seit Mai 2016 die drei Dachterrassen des Hauses mit lokalen Blüh- und Naschpflanzen. Natürlich mit torffreier Öko-Erde und in FSC zertifizierten Holz-Blumenkübeln.
5)Das ökofaire Catering des EWDE verwendet nur noch tierische Produkte aus zertifiziertem ökologischem Anbau. Gleichzeitig wurde das vegane und vegetarische Angebot verbreitert. Bei passender Eignung werden Produkte aus fairem Handel verwendet.





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