Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung

501 - 1000 Mitarbeiter

Highlights:

  • Es gibt eine verbindliche und allgemeingültige Richtlinien für eine umweltgerechte Beschaffung von Büroartikeln.
  • Mitarbeiter werden regelmäßig auf Themen des Umweltschutzes im Büro hingewiesen.
  • Einkauf von EDV-Geräten mit einem geringen Energieverbrauch
  • Duplex-Funktion für beidseitiges Kopieren/Drucken voreingestellt
  • Modularer Aufbau der Büromöbel mit Erweiterungsfähigkeit
  • Regelmäßige Schulung der Reinigungskräfte zum Thema Umweltschutz


Zusammenfassung: Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V.

- Öko-Faire Beschaffungsgrundsätze regeln unseren Warenkauf und Dienstleisterwahl.

- Eigener Arbeitsbereich zur Öko-Fairen Beschaffung in Kirche und Diakonie Mit Anleitungen und Best Practice Beispielen (Homepage geht im August 2014 Online)

- Öko-Faire Standardbüroartikelliste aus der die Kolleginnen und Kollegen wählen können.

- Multifunktionsgeräte mit Bedienterminal und voreingestelltem doppelseitigem Wachstintendruck

- Komplette Umstellung der Arbeitsplatzrechner auf Thin Clients

- Büromöbel mit modularem Aufbau und Garantiezeiten von 5-10 Jahren

Auszug aus unserer Beschaffungsordnung.
"Die richtigen Beschaffungsentscheidungen von Waren und Dienstleistungen sind nicht nur relevant für die Qualität unserer Arbeit sowie für unsere Wirtschaftlichkeit, sie haben zudem Einfluss auf den Ressourcen-verbrauch, die Umweltbelastungen und die sozialen Auswirkungen, die durch Produktion, Transport, Gebrauch und Entsorgung der Produkte entstehen. Bei jeder Beschaffungsentscheidung überprüfen wir daher, ob die Anschaffung vermeidbar ist. Mit der dauerhaften Ausrichtung unserer Beschaffung an ökologischen und sozialen Standards leistet das EWDE (ausschreiben) einen wichtigen Beitrag sowohl für eine nachhaltige Entwicklung als auch für die Glaubwürdigkeit und Verantwortung als kirchliches Entwicklungswerk. Wir sehen es als unsere Verpflichtung gegenüber der weltweiten Ökumene an, durch unser Wirtschaften zur Bewahrung der Schöpfung und zu mehr Gerechtigkeit und Armutsminderung beizutragen.
Grundsätze für die Anwendung der Beschaffungskriterien

1) Generell ist beim Kauf von Produkten, die im Ausland produziert werden, sicherzustellen, dass bei der Herstellung anerkannte Sozial- und Umweltstandards berücksichtigt wurden. Dies ist durch Zertifizierung einer unabhängigen Organisation oder eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung nachzuweisen (Anlage 1).

2) Im Beschaffungswesen finden grundsätzlich nur Produkte Berücksichtigung, die durch die Zertifizierung einer unabhängigen Organisation oder eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung (Anlage 2) nachweisen, dass sie nach den Kernarbeitsnormen der International Labor Organization hergestellt wurden. Diese schließen u.a. ausbeuterische Kinderarbeit aus.

3) Auch beim Kauf von Produkten, die im Inland hergestellt wurden, und bei Dienstleistungen ist darauf zu achten, dass Tariftreue gewährleistet ist und verantwortungsvolle Arbeitsbedingungen im Sinne der Corporate Social Responsibility des Produzenten/ Dienstleisters vorhanden sind.

4) Es sollen Produkte gekauft werden, die strahlungs- und schadstoffarm sind. Nähere Einzelheiten ergeben sich aus der Beschreibung des Herstellers oder der Broschüre "Klimafreundlich einkaufen" der Verbraucher Initiative e.V. sowie aus dem Internet unter www.ecotopten.de
www.label-online.de.
Ferner ist darauf zu achten, dass diese Produkte energieeffizient und wassersparend sind.

5) Das Referat Verwaltung wurde aus Gründen der besseren Umsetzung beauftragt, einen Großanbieter für möglichst viele der einzukaufenden Produkte auszusuchen, der sich auf ökofaire Produkte spezialisiert hat, bzw. ein breites Angebot an ökofairen Produkten in seinem Portfolio hat.

Vor den jeweiligen Bestellungen müssen Informationen über die o. g. Aspekte des Produkts, der Produktion oder der Dienstleistung eingeholt werden. Sicherheit geben die anerkannten Umwelt- und Sozialsiegel sowie technische Prüfzeichen für z.B. energiesparende / strahlungsarme Computer (Informationsquellen sind nachfolgend genannt). Die Beschaffungsliste B gibt Auskunft über die Einzelheiten ökofairer Beschaffung. Bei dem Umweltbeauftragten des EWDE sind weitere Hinweise und Begründungen zu den einzelnen
Maßnahmen einsehbar und muss bei ökologisch relevanten Neuanschaffungen konsultiert werden.

Lieferantenbewertung und Dialog

Bei gleichwertigen Anbietern soll der mit der nachweislich besseren Nachhaltigkeitsleistung und gesellschaftlichen Verantwortung (z.B. Quote der Ausbildungsplätze) zum Zuge kommen. Bestes Entscheidungskriterium ist ein zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Dazu werden im Rahmen des Umweltmanagements regelmäßige Lieferantenbefragungen durchgeführt. Dem EWDE ist es wichtig, mit den bestehenden, regionalen Lieferanten in Dialog zu kommen und zu einem nachhaltigen Wirtschaften zu motivieren."





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