BESONDERE ORTE Umweltforum Berlin GmbH

21 - 50 Mitarbeiter

Highlights:

  • Es gibt eine verbindliche und allgemeingültige Richtlinien für eine umweltgerechte Beschaffung von Büroartikeln.
  • Einsatz von Geräten mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel".
  • Modularer Aufbau der Büromöbel mit Erweiterungsfähigkeit


Die BESONDERE ORTE Umweltforum Berlin GmbH besteht seit dem Jahr 2000. Das Kerngeschäft der GmbH ist die Vermietung von derzeit drei Eventlocations (vier ab 2014) in Berlin. Dem Unternehmen mit kirchlichen Gesellschaftern wurde das Thema Nachhaltigkeit bereits bei seiner Gründung in die Wiege gelegt. Schon im Gesellschaftervertrag ist festgehalten:
"Leitbilder der BESONDEREN ORTE sind die Bewahrung der Schöpfung, die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und eine an Nachhaltigkeit orientierte Unternehmensstrategie."
Ausgehend davon und ausgestattet mit einer Location, die über innovative Umwelttechnik verfügt, wurden in der ersten Stunde Entscheidungen für eine nachhaltige Unternehmensausrichtung getroffen, wie das ausschließliche Angebot von Bio-Säften und fair gehandeltem Kaffee und 100% Ökostrom.
Seit Gründung des Unternehmens haben die BESONDEREN ORTE kontinuierlich Schritte in Richtung Nachhaltigkeit unternommen.
> 2005 Ökoprofitbetrieb: Ein erstes Umweltprogramm wurde durchgeführt
> 2006 Auszeichnung als ausbildungsfreundlicher Betrieb
> 2008 Klimafreundliche Unternehmensverwaltung
> 2009 Klimafreundliche Veranstaltungen
> 2010 Preisträger als fahrradfreundlicher Arbeitgeber
> 2011 Teilnahme "Bee Berlin": Bienenstöcke auf dem Dach
> 2012 Validierung nach EMAS
> 2013 Auszeichnung "Meeting Expert Green Award"
Für den Umweltschutz im Büro sind die folgenden Aspekte von Bedeutung:
1.) Einkauf anhand eigener Leitlinien für nachhaltige Beschaffung
Die richtige Beschaffung von Waren und Dienstleitungen ist entscheidend für die Qualität und Wirtschaftlichkeit unserer Arbeitsergebnisse. Beschaffungsentscheidungen haben erheblichen Einfluss auf den Ressourcenverbrauch, die Umweltbelastungen und die sozialen Auswirkungen, die durch Produktion, Transport, Gebrauch und Entsorgung der Produkte entstehen. Aus diesem Grund haben wir Richtlinien für eine nachhaltige Beschaffung erarbeitet. Neben ökonomischen Kriterien berücksichtigen wir auch ökologische und soziale Kriterien, wie die Einhaltung der ILO-Normen und Fair Trade.
Jede Anschaffung erhält eine Klassifizierung anhand dieser Kriterien nach Produkt und nach Unternehmen. In Arbeit ist eine verbindliche Auflistung für Produkte des regelmäßigen Bürobedarfs.
Zusätzlich werden die Hauptlieferanten anhand des Nachhaltigkeitsfragebogens für Lieferanten systematisch nach ihrem Nachhaltigkeitsverhalten befragt. Der Fokus dabei ist es über nachhaltige Maßnahmen ins Gespräch zu kommen und Anregungen - wie zum Beispiel die Nutzung von Recyclingpapier - zu geben. Diese Interviews sind bislang sehr positiv verlaufen und haben bereits zu ersten Ergebnisse geführt: Ein Technikdienstleister kompensiert neuerdings die durch den Lieferverkehr entstehenden CO2 Emissionen.
2.) Beispiele für die Verwendung von ökologischen Produkten
- Ausschließlicher Einsatz von Recyclingpapier oder Papier mit FSC Prädikat, dies gilt auch für Toilettenpapier und Papiertischdecken
- Druck/Fax/Scan-Kombigerät, das mit dem Blauen Engel ausgezeichnet ist. Faxe werden nicht ausgedruckt, sondern digital zur Verfügung gestellt. Als Standarddruck ist Duplex eingestellt.
- Kompostierbare Badges, die aus Polypropylen bestehen. Wir stellen den Kunden unsere "Badges Box" zur Verfügung, mit der die Namensschilder bei einer Veranstaltung wieder eingesammelt und weiter verwendet werden können.
- Bildschirme und PCs verfügen über den energystar
3. Vermeidung und Kompensation von CO2 Emissionen
CO2 Emissionen entstehen durch zwei firmeneigene Fahrzeuge sowie die Anfahrtswege der Mitarbeiter/innen. Dienstreisen werden in geringem Umfang getätigt und mit der Bahn absolviert. Flugreisen finden nicht statt. Durch den hohen Radverkehrs- und ÖPNV-Anteil der Mitarbeiter/innen von 81% und das Vorhandensein eines Dienstrades sind die Gesamt-CO2 vergleichsweise gering. Alle Emissionen, die durch die Geschäftstätigkeit entstehen, werden ermittelt und durch atmosfair kompensiert.





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